Was ist Yaku Kobu Jitsu


Yaku Kobu Jitsu (Im feudalen Japan bekannt unter dem Namen KEISATSU JUTSU) wurde überwiegend als Nahkampf- und Waffenkunst der japanischen Wachleute und der Polizei eingesetzt. Als Polizisten wurden im feudalen Japan meist Samurai eingesetzt. Diese "Ordnungshüter" von damals hatten die Aufgabe, meistens schwerbewaffnete Gegner zu überwältigen und der Justiz zu überstellen. Dieses war jedoch in keinster Weise eine einfache Aufgabe für die Wachleute, da aufgrund vieler kriegerischer Ereignisse im damaligen Japan, kampferfahrene Wegelagerer und Räuber das Land unsicher machten.

Durch jahrelange Erfahrungen und Training mit diesen Kampftechniken entwickelten sich in der Zeit wahre Meister im Umgang mit diesen Waffen. Auch heute noch ist es eine beeindruckende Sensation von diesen Kampfkünsten profitieren zu können, da man in der Lage ist, gebräuchliche "Alltagsgegenstände" wie zum Beispiel : Küchenmesser, Regenschirm, Schlüssel usw. für diese Zwecke umzufunktionieren.

 

Das moderne Yaku Kobu Jitsu wurde im Jahre 1993, durch SHIHAN Alfred Gugel († 2006) , erstmals auf einem internationalen Seminar in Frankreich vorgestellt. Altklassische Waffen, welche in der heutigen Zeit nicht mehr vorhanden sind, wurden duch "Alltagsgegenstände" ersetzt. Dies macht das moderne Yaku Kobu Jitsu zu einer einzigartigen und faszinierenden Kampfkunst.